Lückenschluss im Wärmenetz

Fernwärmeleitung in der Bahnhofstraße und Westanlage demnächst fertiggestellt

Der Ausbau des SWG-Fernwärmenetzes im Kreuzungsbereich von Bahnhofstraße und Westanlage nähert sich dieser Tage seinem Abschluss. Aktuell werden die letzten Rohrstücke montiert, danach füllen die Ingenieure das Leitungssystem bereits mit Heizungswasser. Bis die Fahrbahndecke geschlossen ist, wird es aber noch etwas dauern. Voraussichtlich Ende des Jahres ist die Kreuzung wieder baustellenfrei befahrbar.

Die vom städtischen Tiefbauamt koordinierte Straßenbaumaßnahme nahm damit ein dreiviertel Jahr in Anspruch und schließt eine bedeutende Lücke im städtischen Fernwärmenetz. Die neue Wärmetrasse verkürzt die Transportstrecke für Fernwärme aus dem Blockheizkraftwerk auf dem Werksgelände der SWG und dem Biomasseheizwerk der Stadtwerke auf dem Gelände des städtischen Fuhr- und Reinigungsamtes zur Innenstadt um mehr als einen Kilometer. Das mindert unnötige Energieverluste während des Transports beträchtlich. Künftig gelangt die in hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und aus Biomasse erzeugte Wärme wesentlich direkter zu den angeschlossenen Haushalten.

Beide Anlagen reduzieren die Umweltbelastung durch eine hochmoderne und sehr wirksame Rauchgasreinigung, welche die vorgegebenen Grenzwerte stellenweise um ein Mehrfaches unterschreitet. Zudem werden dank moderner Erzeugungsanlagen und effizienter Energieverteilung mittels Fernwärmenetz, verglichen mit fossil befeuerten Einzelheizungsanlagen, allein dieses Jahr rund 70.000 Tonnen des Treibhausgases CO2 in Gießen eingespart.

EnergieKonzern

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