Handwerksprofis auf dem Laufenden halten

Experten brauchen für ein optimales Arbeitsergebnis nicht nur eine fundierte Ausbildung in ihrem Beruf. Sie sollten sich auch immer auf dem neuesten Stand halten – und zwar in technischer und gesetzlicher Hinsicht. Für Gas- und Wasserinstallateure gehört seit 1. November 2011 unter anderem die neue Trinkwasserverordnung zu den wichtigsten aktuellen Themen. Deshalb informierten die Stadtwerke Gießen (SWG) am 26. April alle Installationsbetriebe aus dem Versorgungsgebiet über die Hintergründe der novellierten Verordnung sowie über die technischen Anforderungen.
„Uns ist es ein wichtiges Anliegen, Partnerbetriebe mit solchen Veranstaltungen zu unterstützen. Denn gerade beim Trinkwasser spielen hygienebewusste Planung, Ausführung und Instandhaltung eine entscheidende Rolle. Nur wenn bei der Installation alles stimmt, können wir einwandfreie Trinkwasserqualität liefern“, erklärt Wolfgang Döring, Leiter des SWG-Zählermanagements.

Fachleute erklären Hintergründe
Die Gastreferenten Dr. Gisela Friedrich vom Gesundheitsamt Gießen und Diplomingenieur Rainer Pütz erläuterten in ihren Vorträgen unter anderem, worauf es bei Hausinstallationen ankommt und welche Bestimmungen es laut Trinkwasserverordnung zu beachten gilt. Die Novelle von 2011 brachte eine wesentliche Neuerung mit sich. Vermieter müssen nun alle Speicher-Trinkwassererwärmer oder zentralen Durchfluss-Trinkwassererwärmer mit einem Inhalt von mehr als 400 Litern einmal jährlich auf Legionellen untersuchen lassen – und zwar an fest definierten Probeentnahmestellen. Bei Bedarf müssen Hausbesitzer einen Installationsbetrieb beauftragen, entsprechende Entnahmestellen nach dem Trinkwassererwärmer, am Zirkulationseintritt in den Trinkwassererwärmer und an der entferntesten Zapfstelle in jedem Steigstrang anzubringen.

KonzernWasser

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