Gießener Trinkwasser wird nicht mehr gechlort

Test der neuen Chloranlage erfolgreich abgeschlossen

Der Test der neu eingebauten Chloranlage im Wasserwerk Queckborn ist erfolgreich verlaufen. Daher setzen die Stadtwerke Gießen AG (SWG) dem Trinkwasser in Gießen seit Freitag Nachmittag kein Chlor mehr zu. Auch die Wasserlieferung in die Grünberger Stadtteile Queckborn und Harbach sowie in den Versorgungsbereich des Hochbehälters Tannenköppel der Stadt Grünberg wird nicht mehr gechlort.

Einige Tage noch leichter Chlorgeruch möglich
„Es ist allerdings möglich, dass unsere Kunden noch im Lauf der nächsten Tage einen leichten Chlorgeruch wahrnehmen, wenn sie den Wasserhahn aufdrehen. Das hängt damit zusammen, dass es einige Tage Zeit benötigt, bis das gesamte gechlorte Wasser aus dem Leitungsnetz verbraucht ist“, so Norbert Pausner, stellvertretender Leiter der Anlagentechnik Gas und Wasser bei den SWG.

Zum Hintergrund
Beim Umbau des Wasserwerks Queckborn wurde eine neue Chloranlage installiert. Um sicherzustellen, dass diese Anlage im Ernstfall (also bei einer Verunreinigung des Wassers mit Bakterien oder Viren) auch einwandfrei funktioniert, nahmen die SWG die Anlage seit Montag, den 28. August 2006 probeweise in Betrieb. Gechlort wurde das Wasser im gesamten Stadtgebiet von Gießen mit Ausnahme der Stadtteile Lützellinden, Allendorf und Rödgen sowie Teilen von Kleinlinden. Außerdem von der Chlorung betroffen war die Wasserlieferung in die Grünberger Stadtteile Queckborn und Harbach sowie der Versorgungsbe-reich des Hochbehälters Tannenköppel der Stadt Grünberg.

 

Konzern

Zurück